Manche politischen Anwürfe in SPON sind unerträglich plump und reaktionär: Nicht das Millionärsein zeichnet einen Kapitalisten aus, sondern dass er Geld, getarnt als Risikoprämie, einstreicht, das "seine" Arbeitsnehmer*innen erarbeitet haben. Ein Sozialist kann moralisch und politisch einwandfrei vermögend ein Millionär sein, wenn er dies bspw. durch das Schreiben von erfolgreichen Büchern, also ohne Ausbeutung von Menschen, erreicht hat. spiegel.de/politik/ausland/ber

Haarsträubend: Die "digitalen Superstarfirmen" haben in den vergangenen 20 Jahren die relevantesten Daten auf ihren Servern zentralisiert, WEIL sie sich vom Datenschutz abgekehrt haben. Antwort muss doch sein, die Superstars wieder einzufangen, nicht sie zu klonen?!

cicero.de/innenpolitik/daten-d

Auf Meldungen bei Heise zu verweisen ist in der Regel nicht nötig. Aber diese Meldung zum aktuellen Stand der Digitalisierung/ Modellierung des Luhmannschen Zettelkastens darf einfach nicht untergehen:
heise.de/newsticker/meldung/Mi

Die DSK hat mit der "Hambacher Erklärung" eine insgesamt gelungene Erklärung zur abgegeben, siehe heise.de/newsticker/meldung/Da
Daß jedoch die Datenminimierung absolut gesetzt wird, ist in Bezug auf KI ein konzeptioneller Fehler - kein Gewährleistungsziel gilt absolut, sondern "braucht" ein Gegengewicht - und gefährdet bei KI-Systemen die Umsetzung der herausragenden Anforderungen nach Nichtverkettung und Integrität. Die Erforderlichkeitsformel konditioniert da gar nichts.

.recht schützt keine Daten. Aber auch das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ist nur eines der Schutzgüter der . Warum das so ist, habe ich im 2. Teil meiner Replik auf ‪@winfriedveil‬ bei @cr_online zusammengefasst.
‪👇‬
cr-online.de/blog/2019/03/29/s

Christiane Schulzki-Haddouti hat die Sanktionstätigkeiten der Datenschutz-Aufsichtsbehörden in Deutschland analysiert. Fazit:
"Noch befremdlicher als die geringe Bereitschaft zu einer einheitlichen Statistik ist es, wenn Datenschutzbehörden, wie jetzt in unserer Umfrage geschehen, gar keine oder unvollständige Angaben zu zentralen Punkten wie Bußgeldverfahren machen."
pingdigital.de/blog/2019/03/29

Rena: Künstliche Intelligenz »dient sehr oft dazu, sich aus der Verantwortung zu ziehen. Aber es ist möglich, Algorithmen so zu programmieren, dass nachvollziehbar ist, was sie da tun. Dafür muss man sich aber schon beim Programmieren entscheiden.«
badische-zeitung.de/computer-m #KI #AI

Hr. Veil hält beharrlich an seiner These fest, das Schutzgut des Datenschutzes sei unklar. Auf den ersten Versuch Anfang Februar hatte ich bereits reagiert (blog2.maroki.de), auf den aktuellen 2. Versuch reagiert nunmehr Kirsten Bock,
cr-online.de/blog/2019/03/22/s

The mandated upload filters of the are in violation of the GDPR and Fundamental Rights. Service providers will have to choose between two equally unacceptable actions: Violate GDPR or face liability of the Directive.

Details here👇

telemedicus.info/article/3402-

Am Mo18.03., 19.15, Starterkitchen in Kiel, 10min Druckvortrag und am Do21.03., 20 Uhr, netzpolitik.org in Berlin 60min-Vortrag darüber, wie KI und Datenschutz zusammengehen. DS ist das gesellschaftliche Verfahren, mit dem die Instrumente der Beherrschung dieser smarten Automaten zum Abschluss des Industrialisierungsprojekts entwickelt wurden. Wenn DS weiterhin vor allem als Farce aufgeführt wird, werden durchgängig alle Menschen zum Anhängsel der Maschinerie, der sich niemand entziehen kann.

Wie auch beim #Datenschutz ist der #Klimaschutz bei #Google, #Amazon und #Microsoft mehr Schein als Sein.
Etliche Partnerschaften mit Ölkonzernen und damit die Unterstützung der Gewinnung fossiler Rohstoffe ist nicht das, was Klimafreundlichkeit ausmacht. Da helfen auch noch so tolle Überschriften wegen ein paar mit Ökostrom betriebenen Rechenzentren nicht.

golem.de/news/oelfoerderung-wi

Geht es nur mir so oder ist die „Einwilligung“ in § 3 Abs. 4 Nr. 4 De-Mail-Gesetz mangels Freiwilligkeit DSGVO-widrig ist?

MEn ein gutes Beispiel dafür, dass Staat digitale Infrastruktur selbst regeln muss und Legalisierungslast nicht auf Individuum abschieben darf.

Heise 2019-0301: "Das Wiedererlangen, Ausbauen und Bewahren der digitalen Souveränität einer Landesverwaltung erfordert eine langfristige, strategische Steuerung und das Etablieren eines tiefgreifenden, kontinuierlichen Wandels", schreibt der IT-Beauftragte Schleswig-Holsteins, Sven Thomsen. Das Land habe diesen Wandel mittlerweile angestoßen." heise.de/newsticker/meldung/Di

Dass Schleswig-Holstein auf OpenSource umsteigen will, ist seit dem 15,06.2018 Beschluss des Landtags.
heise.de/newsticker/meldung/Op

Ich möchte noch mal Werbung für den (für arme NGOs kostenlosen) Eintages-Kurs zur Durchführung einer Datenschutz-Folgenabschätzung am 22.3. in Berlin, organisiert von netzpolitik.org, machen. Es sind noch 5 der 20 Plätze zu vergeben:
netzpolitik.org/2019/gewusst-w

Weil der Risikoansatz der DSGVO europaweit zunehmend missbraucht wird, um operativen Datenschutz zu IT-Sicherheit zu trivialisieren, habe ich meinen Artikel zu "Risiken im Datenschutz" (aus: Vorgänge 2018/05) in Englische übersetzt: maroki.de/pub/privacy/Rost_Mar

@Digitalcourage @rick @kattascha @wahlocast Regulierung bedeutet immer ein doppeltes Paradoxon:
1. Es soll die Großen einfangen. Die haben dann aber die besseren Mittel das umzusetzen.
2. Ohne Regulierung profitieren die Großen auch.
Wir müssen bei der Größe ansetzen. Unser Wirtschaftssystem bevorzugt in der Regel die Großen. Eigentlich war das Kartellrecht mal dafür gedacht, das Spiel fair zu machen...

Heute geklärt: Werde am 21.3. abends bei netzpolitik.org in Berlin/Schönhauser Allee sein und einen Vortrag zu Datenschutz und Künstlicher Intelligenz halten. Und am Tag drauf führe ich dort einen 1-Tag-Workshop insbesondere für NGOs durch, wie mensch eine Datenschutz-Folgenabschätzung nach Art. 35 DSGVO systematisch durchführen kann. Ich freue mich sehr auf diese Events.

@Erdrandbewohner
Die Piraten haben auch im Schleswig-Holsteinischen Landtag einen guten Job gemacht, solange sie dort vertreten waren. Daher halte ich Patrick Breyer @patrickbreyer durchaus für einen würdigen Nachfolger von Julia Reda.

Nobelpreisträer für Physik Wieman erklärt: "Die Vorlesung ist eine Tradition aus dem Mittelalter - damals galten auch Zaubersprüche als Allheilmittel". (Der Spiegel: "Wie (fast) jeder zum Genie werden kann" Feb. 2019) Genau, es ging beim Vorlesen durch den Meister für die Gesellen darum, Texte zu kopieren, weil Druckwerke teuer waren. Solange Universitäten mit ihren Zunftstrukturen an "Vorlesungen" festhalten, sind sie nicht in der Moderne angekommen. Mein Reden seit 30 Jahren.

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